Bretagne – Schweiz … unser Heimweg

Bis Mitte Oktober wollen wir unterwegs sein und können die Rückreise gemütlich nehmen. In der Stadt Vitré machen wir Halt und bewundern die mittelalterliche Altstadt und das Schloss.

Die alten Häuser werden nach oben breiter und an manchen Häusern können sich die Bewohner der oberen Stockwerke über die Gasse hinweg die Hand reichen. Ich vermute, dass das in früheren Zeiten mit der Besteuerung der Häuser zusammen hing. Kleine Grundfläche, weniger Steuern.

Hier – in dem unrenovierten Haus – kann man gut die Verarbeitung des Mörtels zwischen dem Fachwerk erkennen.

Eine weitere Station machen wir nochmals in Nantes. Hier hat es uns auf der Hinfahrt so gut gefallen. Aber diesmal haben wir Regen, so dass wir uns nicht so viel ansehen.

Wir fahren im Tour de Bretagne mit dem Lift in den 32. Stock, der für die Öffentlichkeit zugänglich ist. Von hier oben soll man eine fantastische Aussicht über Nantes haben. Aber bei Regen und Dunst ist nichts zu sehen. Doch der Raum ist sehenswert. Der Architekt Jean Julien hat ihn gestaltet. Es soll das Nest eines Vogels darstellen. Ein riesiger Storch schlängelt seinen Hals durch den Raum und die Gäste der Bar sitzen auf Eiern.

Im Bistro La Cigalle – das als schönstes Frankreichs gilt – trinken wir ein Bier.

Für das Nachtessen ist es noch zu früh, deshalb ziehen wir weiter auf Besichtigungstour und  kommen zur Passage Pommeray – einer Einkaufspassage mit interessanten Geschäften.

Aber Wolli wollte das Hemd nicht haben. 😂

Wir essen eine Kleinigkeit in einer Tapasbar

und erleben trotz Regen einen tollen Tag in Nantes.

Wir übernachten noch am Étang Duris …

… nochmals in Tanlay

… und in Liverdun

Durbach liegt nicht grad am Weg, aber das Shirloin Steak in der Weinstube lockt. Es war eine grosse Enttäuschung !!! Vermutlich hat der Koch gewechselt! Für dieses Steak müssen wir nicht nochmal nach Durbach fahren.

Wir haben aber beim Spazierengehen durch den Ort eine neue Entdeckung gemacht: den Rebstock.

Blick vom Gartenrestaurant in den Park.

Es war eine wunderschöne Reise mit unglaublichem Wetterglück.

7 Kommentare Gib deinen ab

  1. Gisela sagt:

    Da habt Ihr mal wieder eine seeeehr schöne Reise gemacht.
    Und eine gesunde Heimkehr ist dann die Krönung!!!

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    1. Silverli sagt:

      Danke, liebe Gisela, für deine netten Kommentare. Sie waren immer eine Freude.

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  2. Chris sagt:

    Danke das wir mit euch Reisen durften🙏 Wenn Wolli das Hemd nicht will dann nehme ich es🙋‍♂️😀😀

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    1. Silverli sagt:

      Lieber Chris, über deine Kommentare habe ich mich jedesmal gefreut.

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  3. Ingrid sagt:

    Schön!!! Die Bretagne lohnt sich einfach immer und ich muss auch unbedingt mal wieder hin!!! In Dinan war ich vor vielen vielen Jahren mal und es hat mich genauso begeistert wie euch. Zumindest ist es bisher nicht aus meiner Erinnerung verschwunden. Danke für eure Berichte und die schönen Fotos!!! Und nach Nantes muss man dann ja wohl auch mal!
    Liebe Grüße!

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  4. Sigurd & Babs sagt:

    Hallo ihr 2, alles soooo toll.
    Info: Vorkragungen an Fachwerkhäusern dienten erst der besseren Platzausnutzung für die oberen Stockwerke, da die Breite der Gassen streng vorgegeben war (Verkehr, Brandschutz, …) und später auch zu repräsentativen Absichten.
    Soweit Recherchen im Internet. Nach meiner Beobachtung hatte dies auch sehr praktische Gründe – konnte man doch im Dachgeschoss per Seilwinden gewichtige Dinge viel besser nach oben ziehen, wenn der Überhang vorhanden war.

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    1. Silverli sagt:

      Liebe Babs, lieber Sigurd, das ist ja toll, dass ihr etwas zu den Vorkragungen herausgefunden habt. Vielen Dank dafür. Sicher haben die Grundstückspreise auch einen Einfluss gehabt. Ich habe vor langer Zeit mal einen Vortrag über Fachwerkhäuser gehört. Da sagte man, dass Fachwerkhäuser zu den Mobilien gehören und nicht zu den Immobilien. Die Häuser sind zerlegbar und so konnte bei Erbteilung einer den Boden erben, der andere das Fachwerkhaus.
      Liebe Grüsse für euch beiden

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