Sevilla

Einen sehr schönen Stellplatz finden wir in Puerto Gelves direkt am Guadalquivir mit einer Bushaltestelle nahe beim SP. So ist es nach Sevilla nicht weit.

Kaum in Sevilla angekommen, geraten wir schon an die erste Prozession. „Ich mache schnell ein Foto!“, rufe ich….

und schon finde ich Wolli nicht mehr. Und er mich… Es dauert in der Menschenmenge eine ganze Weile bis wir wieder zusammentreffen. Von da an gehen wir allen Büssern aus dem Weg. Es ist Semana Santa in Sevilla und die Prozessionen finden jeden Tag statt. Der Höhepunkt ist in der Nacht von Donnerstag auf Karfreitag.

Da wir vor zwei Jahren in Palermo die Karfreitagsprozessionen ausgiebig erlebt haben und es in Sevilla noch mehr Bruderschaften gibt, halten wir uns abseits und versuchen die Menschenmassen zu meiden.

La Giralda, ursprünglich ein Minarett
Der Torre del Oro, im Abendlicht wirklich golden, wurde von den Arabern errichtet. Es war ein Wehrturm und ist heute ein Wahrzeichen von Sevilla.
Dies ist nur ein Bruchteil der Motorräder, die auf dem Plaza Puerto de Jerez stehen.

Am nächsten Morgen besichtigen wir die Kathedrale. Seltsam, dass unzählige Menschen dieselbe Idee wie wir haben !!!

Die Kathedrale von Sevilla, Santa Maria de la Sede, ist eine der grössten Kirchen der Welt.

Das Grabmal von Christopher Kolumbus; 1902 errichtet.
Der Hochaltar

Der Alcázar von Sevilla hat eine lange Baugeschichte, die bis in die Zeit der Mauren zurück geht. Wir haben den Alcázar 2013 besichtigt.

Von hier gehen wir zum Plaza de España

Das halbrund gestaltete Gebäude wurde 1929 anlässlich der Iberoamerikanischen Ausstellung errichtet und soll die Umarmung der spanischen Kolonien symbolisieren.

Am Donnerstag machen uns unsere holländischen Nachbarn darauf aufmerksam, dass Gründonnerstag ist und dass Freitag alle Geschäfte geschlossen wären. Und schon sind wir unterwegs zum nahegelegenen Supermarket. Wir haben kein Brot mehr und kein Wasser. Aber der hat geschlossen. Gründonnerstag und Karfreitag sind hohe Feiertage. Wir fahren mit dem Bus nach Sevilla und nach einem langen Fussmarsch finden wir einen kleinen Laden, in dem wir unsere Notwendigkeiten bekommen. Nur die Busse zurück fahren heute wegen der Prozessionen eine andere Strecke als die letzten Tage.

Überall stehen sonntäglich gekleidete Menschen an den Strassen: die meisten Männer im Anzug mit Kravatte, die Frauen fein gemacht.

Sogar die Kleinsten haben etwas Besonderes an. Das Körbchen ist für die Bonbons, die bei den Prozessionen verteilt werden.

Wir steigen in einen Bus, zeigen dem Fahrer unseren Zettel, auf dem „Puerto Gelves“ steht, sprechen das auch so aus wie wir es gehört haben, der Fahrer nickt und fährt los. An einer Bushaltestelle „Airbusses“ deutet er dass wir hier aussteigen müssen. Wir machen das auch in der Meinung: hier müssten wir den Bus wechseln. Erst nach einer Weile wird uns klar, dass unser ausgesprochenes „Puerto Gelves“ sich für den Busfahrer angehört haben muss wie „“Airbusses“ !!!!! Gelesen hat er unseren Zettel offensichtlich nicht!!! Nun stehen wir in der Pampa und haben keine Ahnung in welche Richtung wir laufen müssen. Nette Spanier, die ein paar Brocken Englisch können, helfen uns weiter und wir finden eine 140er Haltestelle. Der Bus kommt und mit ihm ein fröhlicher Busfahrer, der alle Schlager lauthals mitschmettert, die Leute nett begrüsst und immer erst losfährt wenn die Zugestiegenen sich gesetzt haben. Aussergewöhnlich !!!!

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