Dahme küsst Spree, Spree küsst Havel

In Storkow habe ich mir im Touristbüro ein Buch von Rainer Opolka  gekauft. „Storchenstadt, Märkische Impressionen, Spaziergänge & Geschichte(n)“. Aber wer ist Rainer Opolka? Ich googele und finde heraus, dass er und sein Zwillingsbruder u.a. mit Led Taschen-  und Stirnlampen sehr viel Geld verdient haben. Sie gründeten die Firma Zweibrüder Optoelectronics, die sie zum Teil weiterverkauften. Ihre Einstellung ist: „Geld allein macht nicht glücklich, Geld ist nur Mittel zum Zweck!“ Sie kauften das Schloss Hubertushöhe und machten den Park der Öffentlichkeit zugänglich. In dem riesigen Park sollen rund 250 Stein- oder Holztafeln mit Aphorismen aufgestellt werden, um damit die Begegnung mit „großen Geistern“ von Goethe über Voltaire bis hin zu Brecht für jederman ohne Eintritt zu ermöglichen.

schloss_hubertushöhe

Park_Schloss_HubertushöheGrosser_Storkower_See

Wolfsmenschen_von_Rainer_Opolka

In einer Wanderausstellung, die in Dresden begann, zeigt Rainer Opolka 63 Wolfsmenschen, die für Hasser, Rechtsextreme und wütende Pegidisten sowie für AfDler stehen – das Rudel ist eine Warnung an unsere Gesellschaft. Die nächste Station der Ausstellung ist Potsdam.

In dem Buch von Opolka finde ich die Geschichte „Das schweigende Klassenzimmer“. Am 29. Oktober 1956 haben es Schüler der Stokower Abiturklasse gewagt, Schweigeminuten zum Gedenken an den im ungarischen Aufstand gefallenen Fussballspieler Ference Puskás einzulegen, was unglaubliche Folgen hatte. Genaueres kann man hier nachlesen.

https://www.yumpu.com/de/embed/view/VTa8hupsxbk0wXlR

In Berlin angekommen, finden wir den kleinen Stellplatz in Köpenick leicht, richten uns ein und machen uns auf den Weg, um uns Köpenick anzusehen. Dabei kommen wir auf an der Stelle vorbei, wo die Dahme in die Spree fliesst – Dahme küsst Spree.

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Rathaus_Köpenick

Am nächsten Morgen ist unser Ziel die Stelle wo die Spree in die Havel mündet.

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Damit haben wir die Spree von der Quelle bis zur Mündung verfolgt. Den Spreeradweg zu finden, war nicht immer möglich, aber all die schönen Vetotouren, die wir in dieser wunderschönen Landschaft gemacht haben, haben uns mehr als entschädigt. Gerne kommen wir in die Lausitz und den Spreewald zurück.

Wolli hat vermutlich Ischias und ein Bummel durch Berlin fällt ihm schwer. Ein wenig Shopping in den Hackeschen Höfen, Currywurst am Hackeschen Markt im „1840“ und natürlich ins Lafayette ins Sous-Sol wo es die feinen Weine und Spezialitäten gibt.

 

Unsere Route dieser Reise:

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