Reise zur Spree

50 mal die Treppe rauf und runter…und schwups…ist das WoMo gepackt!!!

Unser Ziel dieser Reise ist die Spree. Unsere erste Station soll in Durbach sein. Das feine Steak, das es in der Wystub gibt, lockt.  Schon zweimal haben wir zu Beginn einer Reise dort gegessen und das hat uns gefallen!!!!!

Nach Freiburg taucht eine schwarze Wolkenwand vor uns auf und schon bald beginnt es zu schütten.

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Als wir in Durbach ankommen ist von der zwei Stunden vorher passierten Überschwemmung, ausser Blättern und Ästen auf der Strasse, nichts mehr zu sehen.

http://m.bo.de/lokales/ortenau/feuerwehreinsaetze-nach-hagel-und-gewitter-im-kinzigtal

Die Wystub hat Ruhetag und wir gehen in die Linde essen. Das Essen dort war sehr gut.
Am nächsten Morgen wollen wir beim besten Bäcker Brötchen holen. Ruhetag !!!! Also gehen wir zu Edeka. Beim Bezahlen findet Wolli sein Portemonnaie nicht. Wird wohl im WoMo liegen. Wir stellen das WoMo auf den Kopf. Nichts!!!! Das Frühstücken macht uns heute keine grosse Freude.
Ein PKW hält neben dem WoMo. Eine Frau steigt aus…sie ist vom Gemeindebüro: „Vermissen sie etwas?“ Ja klar!!!! Das Portemonnaie!!!!! Es klärt sich alles auf. Wolli hatte es gestern, nachdem wir es uns in der Linde gut gehen lassen haben, beim Bezahlen der Parkgebühren auf dem Kasten liegen lassen. Zu Reisebeginn natürlich gut gefüllt !!!!
Entspannt können wir nun das Frühstück geniessen. Und nun kommt auch die Finderin vorbei, um uns zu informieren. Wir sind froh, dass wir ihr unsere Freude und Dankbarkeit zeigen können. Einen Finderlohn können wir ihr nicht geben, da das Geld noch im Gemeindebüro liegt.
Wir holen das Portemonnaie ab. Auf den Rappen genau hat das Gemeindefräulein alles nachgezählt und zusammen mit der Telefonnummer der Finderin aufgeschrieben. Es ist eine Handynummer und ich kann auch gleich über WhatsApp mit ihr in Kontakt treten und nochmals Danke sagen. Nun haben wir auch die Adresse und werden einen Finderlohn hinschicken.
Das zeigt doch wieder, dass man immer positiv denken muss. Es gibt auch ehrliche Menschen auf der Welt.

Die nächste Station machen wir in Nürnberg. Gleich nachdem wir uns eingerichtet haben fahren wir mit der Bahn in die Stadt. Es ist Abendbrotszeit und wir kehren im Handwerkerhof ein. Wolli isst Nürnberger mit Sauerkraut und ich Saure Zipfel. Beides Nürnberger Spezialitäten. Dann: heftiges Gewitter, keinen Schirm und keine Regenjacken dabei !!! Wir müssen ein Taxi für den Rückweg nehmen.

Da der gestrige Abend so abrupt geendet hat und die Sonne scheint, bleiben wir noch einen Tag in Nürnberg.

Impressionen von Nürnberg:

Wir besichtigen das Dürer Haus, das die Bombardierung im 2. Weltkrieg überstanden hat. Nürnberg wurde zu 90 % zerstört.
Mit seinem Können und seinem Markenzeichen AD  hat er schon zu Lebzeiten soviel Geld verdient, dass er sich dieses grosse Haus kaufen konnte.

Im Alter ging es ihm sehr schlecht, vermutlich hatte er Malaria, und er liess sich in der Küche eine Toilette einbauen. Das war nach den Baugesetzen nicht erlaubt, aber die Stadt hat es bei dem grossen Künstler toleriert.

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Das Dürer Haus
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Die Küche
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Schusterkugel, zum Bündeln von Licht. So konnte man auch bei Kerzenlicht arbeiten.
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Platz vor dem Dürer Haus

Ein ganz grosses Rätsel ist mir, wie man negativ arbeiten kann. So wie es Kupferstecher tun. Dazu fehlt mir ganz einfach eine Gehirnwindung.

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